"Mondnacht": Joseph von Eichendorff

Es war als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blüthen-Schimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Aehren wogen sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Für mich ist dieses Gedicht, das schönste, das es gibt. Schon oft habe ich mich so gefühlt, als ich in Bamberg aus meinem Fenster geblickt und den Sonnenuntergang hinterm Michelsberg bewundert habe.

15.1.08 00:09

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Bille (15.1.08 19:44)
omg, ich liebe es *dahinschmelz*

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen